Datenschutz
Stand: September 2026
Kurz gesagt
PartyCal speichert das, was du selbst einträgst: deine E-Mail-Adresse, deine Partys und die Fotos, die du hochlädst. Es gibt keine Werbung, kein Tracking und keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken. Deine Daten kannst du jederzeit selbst herunterladen und dein Konto vollständig löschen — beides in den Einstellungen.
Verantwortlich
Sascha Heinemann Heinrich-Heine-Str. 26, 04178 Leipzig kontakt@heinemann.media
Welche Daten und warum
- E-Mail-Adresse — für die Anmeldung. Ein Passwort gibt es nicht; du bekommst stattdessen einen Anmeldelink per Mail. Rechtsgrundlage: Erfüllung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
- Deine Partys — Titel, Zeit, Ort, Beschreibung, Schlagworte und das hochgeladene Flyer-Foto. Ebenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Freundschaften — die E-Mail-Adressen, die du einlädst, und der Status der Anfrage. Wer eingeladen wird, bekommt dadurch einen Kontoeintrag, auch wenn er sich nie anmeldet; ohne Anmeldung passiert damit nichts weiter.
- Push-Benachrichtigungen — meldest du ein Gerät an, speichert PartyCal die Adresse, unter der dein Browser Benachrichtigungen entgegennimmt, samt zweier Schlüssel. Diese Adresse gehört zum Push-Dienst deines Browserherstellers (bei Chrome Google, bei Safari Apple, bei Firefox Mozilla) — dorthin geht der Text der Benachrichtigung, verschlüsselt. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); du nimmst sie zurück, indem du das Gerät in den Einstellungen abmeldest oder die Erlaubnis im Browser entziehst. Benachrichtigt wird bei Freundschaftsanfragen, als Erinnerung an Partys und, solange der Schalter an ist, einmal nach zwei Monaten ohne eigene Party.
- Server-Protokolle — beim Aufruf fallen technisch bedingt IP-Adresse, Zeitpunkt und aufgerufene Adresse an. Sie dienen dem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und werden nach spätestens 14 Tagen gelöscht.
Wohin das Flyer-Foto geht
Damit aus dem Foto ein Termin wird, wird das Bild an ein Sprachmodell übertragen und dort ausgewertet. Dasselbe gilt für den Text einer Veranstaltungsseite, deren Link du in das Formular einfügst. Wir benutzen zwei Anbieter: zuerst Google (Google Ireland Limited, Modell Gemini Flash), und wenn dessen Kontingent aufgebraucht ist, Mistral AI (Mistral AI SAS, Frankreich). Übertragen wird das Bild selbst, nicht deine E-Mail-Adresse oder dein Name. Bei Google kann es sein, dass die Daten auch außerhalb der EU verarbeitet werden; Mistral verarbeitet in der EU. Wenn du das nicht möchtest, schalte in den Einstellungen unter „Künstliche Intelligenz" die Datenerkennung ab — dann geht kein Bild und kein Text an einen der beiden. Gelesen wird dein Flyer trotzdem: von einer Texterkennung auf unserem eigenen Server, die nichts nach draußen gibt.
Wer was sehen kann
- Nur ich — die Party sieht niemand außer dir.
- Meine Freunde — bestätigte Freunde sehen sie in ihrer Liste.
- Alle mit Link — wer den Link kennt, sieht die Party samt Foto, ohne Anmeldung. Der Link enthält eine zufällige Zeichenfolge und ist nicht erratbar, aber er lässt sich weitergeben. Dasselbe gilt für die Adresse deines Kalender-Abos.
Protokoll über Handlungen
Damit sich Missbrauch erkennen und belegen lässt, schreibt PartyCal auf, wer wann etwas angelegt, geändert oder gesperrt hat — die Handlung, der Zeitpunkt, das handelnde Konto und die geänderten Felder. Inhalte stehen dort nicht: keine Flyer, keine Beschreibungen, keine E-Mail-Adressen — mit einer Ausnahme: was du in den Experimenten über die Diagnose-Stufe ausdrücklich teilst (siehe nächster Abschnitt). Nach 365 Tagen wird jeder Eintrag gelöscht. Einsehen kann das nur der Betreiber.
Experimente und Diagnose
Unter „Mehr → Experimente" kannst du freiwillig eine Diagnose-Stufe wählen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): „Einfache Daten" überträgt nur Messwerte (welcher Dienst, Dauer, Zeilenzahl), „Alles" zusätzlich die erkannten Texte deiner Flyer. Beides landet im oben beschriebenen Protokoll (365 Tage, nur der Betreiber), nie bei Dritten. Getrennt davon kannst du einwilligen, dass Inhalte deiner Flyer — der erkannte Text und das Auswertungs-Ergebnis, aus dem Gerät-Lesen wie aus der KI-Auswertung — zum Trainieren der PartyCal-eigenen Erkennung gesammelt werden (im selben Protokoll, 365 Tage). Auch das ist jederzeit widerrufbar; der Widerruf gilt für die Zukunft, bereits in ein Modell eingeflossene Daten lassen sich daraus nicht mehr entfernen. Ohne diese Einwilligungen wird nichts übertragen und nichts trainiert.
Dienste, die mitwirken
- Hosting: Hetzner Online GmbH, Deutschland.
- Mailversand: Hetzner, für die Anmeldelinks.
- Google Gemini: siehe oben, für Flyer-Foto, Seitentext und Link-Zuordnung.
- Mistral AI: Mistral AI SAS, Frankreich — dasselbe wie oben, wenn bei Google das Kontingent aufgebraucht ist.
- Karten: Lässt du zu einer Party die Karte laden, kommen die Kacheln von openstreetmap.org (OpenStreetMap Foundation). Dabei erfährt deren Server deine IP-Adresse. Ohne dein Antippen wird nichts geladen; abschalten kannst du es in den Einstellungen unter „Karten anzeigen".
- Musik-Player: Hat jemand zu einer Party Musik hinterlegt und tippst du auf „Musik laden", lädt PartyCal einen Player von Spotify, SoundCloud, Mixcloud, YouTube (Google), Apple Music, Tidal, Deezer oder Bandcamp — je nachdem, wohin die hinterlegte Adresse zeigt. Der jeweilige Dienst erfährt dabei deine IP-Adresse und setzt unter Umständen eigene Cookies. Ohne dein Antippen steht seine Adresse nicht einmal im Quelltext der Seite; abschalten kannst du es in den Einstellungen unter „Musik abspielen".
- Deine eigene Automatisierung: Wenn du in den Einstellungen eine Webhook-Adresse hinterlegst, schickt PartyCal deine Event-Daten dorthin. Wohin, entscheidest du.
Es gibt keine Analyse-Werkzeuge, keine Werbenetzwerke, keine Schriften von fremden Servern und keine Einbindungen sozialer Netzwerke. Karte und Musik-Player sind die einzigen Inhalte, die von fremden Servern kommen — und beide erst, wenn du sie anforderst.
Cookies
PartyCal setzt genau zwei technisch notwendige Cookies: eines für die Sitzung, eines zum Schutz vor Formularmissbrauch. Keine Einwilligung nötig, kein Banner, keine Tracker.
Speicherdauer
Deine Daten bleiben, solange dein Konto besteht. Löschst du dein Konto, werden Konto, Partys, Fotos und Freundschaften sofort und vollständig entfernt. Geteilte Links laufen damit ins Leere.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Auskunft und Löschung erledigst du selbst in den Einstellungen, für alles andere schreib mir an kontakt@heinemann.media. Beschweren kannst du dich auch bei einer Aufsichtsbehörde, für Leipzig ist das der Sächsische Datenschutzbeauftragte.